Der bekannte Springreiter Lucas Sturzenegger stammt aus dem beschaulichen Liestal in der Schweiz. Er und sein jüngerer Bruder Henri, die zu den besten Nachwuchsreitern des Landes zählen, treiben den Schweizer Pferdesport voran. Lucas Sturzenegger gehörte zum Nationalkader der Jungen Reiter und hat internationale Erfahrungen gesammelt. 2014 gewann er mit dem Team den Nationenpreis in Lamprechtshausen und er konnte diverse internationale Platzierungen bis 150 cm sammeln. Auch an den Schweizer Meisterschaften der Jungen Reiter konnte er sich bereits die Silber- und Bronzemedaille sichern. Am CSI Basel hat Lucas bereits mehrmals teilgenommen. Er freut sich immer über Turniere in seiner Heimat, bei denen auch seine Verwandten und Freunde hautnah dabei sein und sein Team #teamspoir unterstützen können.

Beruflich kann sich Lucas Sturzenegger eine Karriere als Anwalt vorstellen. Daher ist es kein Zufall, dass er zur Zeit Jura studiert, während er auch erfolgreich einen Blog übers Springreiten betreibt. Doch seine grosse Liebe waren schon immer die Pferde und für ihn eine gelungene Abwechslung zum durchgetakteten Alltag. Bereits im Alter von vier Jahren kam Lucas zum Reiten – auf einer Pony-Ranch in Südfrankreich. Heute besitzt seine Familie mehrere eigene Vierbeiner und er setzt voll und ganz auf sein Spitzenpferd Espoir VII.

Lucas Sturzenegger liegt das Wohl seiner Pferde sehr am Herzen. Da er seine Liebe zu den treuen Vierbeinern gerne mit anderen Pferdefreunden teilen möchte, bietet er auf seinen Pferden gelegentlich eine Reitbeteiligung an. Auf diese Weise hat der erfolgreiche Springreiter mehr Zeit für sein Studium und kann dennoch sicher sein, dass seine tierischen Freunde gut versorgt sind. Wir wollen von ihm wissen, welche Erfahrungen hat er mit dem Konzept Reitbeteiliung gemacht?

 

 

Was liegt dir bei einer Reitbeteiligung besonders am Herzen? 

Da gibt es für mich mehrere Dinge, die wichtig sind. Dazu gehört sicher, dass meine Reitbeteiligung die Liebe für den Pferdesport und meine Pferde teilen muss. Es muss zwischen meinem Pferd und der Reitbeteiligung „funken“. Dann kann ich sicher sein, dass sie mit der gleichen Liebe fürs Detail um meine Pferde kümmern, wie ich es tue. Das steigert die Motivation von allen und stärkt den Teamgeist – so ziehen wir alle am gleichen Strang!

Dann spielt natürlich ein gewisses Mass an reiterlichem Können eine Rolle. Ich erwarte, dass meine Reitbeteiligung mit meinen manchmal eigenwilligen Pferden umgehen kann – oder es lernt und sich traut, die Zügel in die Hand zu nehmen. Es ist ganz wichtig bei Sportpferden, die hoch im Blut stehen, dass man sattelfest ist! Während der Turniersaison muss man sich dann auch ein wenig an den Trainingsplan einfügen und dann kann man in der Turniersaison nicht ganz so frei entscheiden, ob geritten wird oder longiert etc. Das wird dann durch den Trainings- und Turnierplan vorgegeben.

Zum Schluss gehört noch ein sorgfältiger Umgang mit dem Material. Es macht keinen Spass, wenn man in den Stall kommt und das Material wurde nur halbherzig geputzt und verräumt.

 

Bietest Du derzeit Reitbeteiligungen für deine Pferde an?

Ich habe momentan zwei Reitbeteiligungen, die mir sehr unter die Arme greifen. Ich bin zufrieden mit meinem super Team!

 

Welche Erfahrungen hast Du bisher mit Reitbeteiligungen gesammelt? 

Stefanie begleitet mich seit ca. 10 Jahren – sie ist unersetzbar. Als ich mich nach einer weiteren Reitbeteiligung umgesehen habe, musste ich lange suchen, bis ich die passende Person gefunden habe. Das war manchmal nicht ganz einfach, da man erst mit der Zeit herausfindet, ob eine Person ins Team passt – und für mich ist das extrem wichtig, da mich meine Reitbeteiligungen auch ans Turnier begleiten.

Erschwerend kam bei mir hinzu, dass ich ein Sportpferd habe, das manchmal nicht ganz einfach ist im Umgang. Espoir ist auch relativ breit und kräftig gebaut, das schüchterte dann die ein oder andere Kandidatin ein. Und hin und wieder habe ich auch gesehen, dass die Kandidaten den Zeitaufwand für eine Reitbeteiligung nicht ganz ernst genommen haben.

 

Fremde Menschen auf dem eigenen Pferd reiten zu lassen – das funktioniert? 

Klar! Man muss in die richtigen Kandidaten genug Vertrauen haben und klare Regeln geben. Und irgendwann hat sich diese fremde Person so gut integriert, dass sie zum Team dazugehört und man sich den reiterlichen Alltag nicht ohne sie vorstellen will! Ich empfinde meine Reitbeteiligung als Bereicherung für mich und mein Pferd.

 

Welche Kosten kommen als Pferdebesitzer auf einen zu, macht eine Reitbeteiligung somit finanziell Sinn? 

Da kommt sicher die Boxenmiete (CHF 900.— aufwärts), alle 6 Wochen der Hufschmied (CHF 200.—aufwärts), und allenfalls der Tierarzt hinzu. Manche füttern dann noch Spezialfutter oder Nahrungsergänzungsmittel, das kostet dann gut und gerne mal alles zusammen monatlich CHF 1500.—. Klar macht da eine Reitbeteiligung auch aus einem finanziellen Blickwinkel Sinn! Im Winter zerreisst das Pferd mal eine Decke (Kostenpunkt ca. CHF 250.–), ein guter Sattel kostet auch noch an die CHF 3000.–, da kommen schnell schwindelerregende Beträge zusammen.

Gerade für Personen, die ein Pferd haben wollen, dem sie persönlich nahestehen, aber nicht die ganze Verantwortung oder den finanziellen Druck haben wollen, sind Reitbeteiligungen ideal! Sogar ich kann mir vorstellen, eines Tages mal Reitbeteiligung zu sein!

 

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