Ein gemütlicher Filmabend steht an? Da wir Pferdemenschen am liebsten rund um die Uhr bei unseren Lieblingstieren wären, haben wir die schönsten Pferdefilme für dich rausgesucht. So musst Du auch auf der Couch nicht auf Pferde verzichten. Hier präsentieren wir dir die 10 schönsten Pferdefilme. Von Romantik, Zeichentrick, wahren Geschichten, kitschigen Bildern bis hin zu Herzschmerz und Drama ist alles dabei. Die Filme sind in keiner bestimmten Reihenfolge, da wir einfach alle wunderschön finden.

 

Der Pferdeflüsterer

Der Pferdeflüsterer beeindruckt mit wunderschönen Bildern und berührenden Szenen. Der Film ist seit 1998 ein Kultfilm – nicht nur für Pferdefans. Die 14-jährige Grace verliert bei einem Reitunfall ihr Bein. Auch ihr Pferd Pilgrim ist schwer verletzt und beide haben das Vertrauen zueinander verloren. Mit Hilfe des Pferdeflüsterers Tom Brooker will Graces Mutter den beiden wieder Vertrauen und Spass miteinander geben. Einziger Nachteil: Die Methoden des Pferdeflüsterers sind sehr fragwürdig und sollten unbedingt kritisch betrachtet werden.

Seabiscuit – Mit dem Willen zum Erfolg

Dieser 2003 erschienene Film beruht auf einer wahren Geschichte. Das amerikanische Rennpferd „Seabiscuit“ war in den 1930er Jahren weltbekannt. Selbst in der Wirtschaftskrise konnte er den Menschen Glauben, Zuversicht und Hoffnung verleihen. Seabiscuit ist die Verkörperung des „American Dreams“: Als kleines, krummbeiniges Pferd eines ehemaligen Fahrradmechanikers wurde es von einem halbblinden Jockey geritten. Trotz aller Umstände wurde es zum grössten Rennpferd aller Zeiten. Dieser Film ist also perfekt, wenn Du mal einen schlechten Tag hast oder an dir zweifelst. Danach bist Du auf jeden Fall wieder motiviert, deine Ziele anzupacken.

Ostwind

Von Ostwind gibt es sogar drei Teile. Sie sind 2013, 2015 und 2017 erschienen. Mika soll ihre Sommerferien als „Strafe“ auf dem Gestüt Kaltenbach verbringen. Der Hof gehört ihrer Grossmutter und sie hat erst überhaupt keinen Bezug dazu. Doch dann lernt sie den Hengst „Ostwind“ kennen. Die beiden wachsen zusammen und werden zu echten Freunden. Im Laufe der drei Filme lernt Mika das Gestüt zu lieben und besteht zusammen mit Ostwind allerlei Abenteuer. Ein Teenie-Film, der in jedem Alter Spass macht und die wunderbare Freundschaft zwischen Mensch und Pferd beschreibt.

Dreamer

Dreamer hat tolle Schauspieler und eine noch bessere Geschichte. Der Film erschien 2015 und wurde zum Hit. Der ehemalige Jockey Ben Crane arbeitet inzwischen als Rennpferdetrainer für einen unsympathischen Stallbesitzer. Unter seinen Pferden befindet sich auch die Stute „Sonador“. Bei einem tragischen Unfall auf der Rennbahn bricht sie sich ein Bein und wird von jedem aufgegeben. Jedem, bis auf Cale, die Tochter von Ben. Sie rettet der Stute mit ihrer Beharrlichkeit und Hoffnung das Leben. Ben wird deswegen jedoch entlassen und sie ziehen zurück auf die heimische Farm ihres Grossvaters. Die finanzielle Situation ist äusserst schwierig, doch Cale und ihr Grossvater haben einen Traum: Sonador wird wieder bei einem Renn laufen. Ob sie das schaffen wird, musst Du selbst herausfinden. In jedem Fall erzählt der Film eine berührende Geschichte mit grossen Schauspielern und schönen Bildern.

Gefährten

Gefährten ist ein spannendes Kriegsfilm-Drama von Steven Spielberg aus dem Jahr 2011. Dieser Film ist also auch perfekt geeignet, wenn Du mit weniger pferdebegeisterten Menschen einen Filmabend machst. Und wer weiss, vielleicht kannst Du sie auf diesem Weg ja auch von unseren Lieblingsvierbeinern überzeugen? Die Gefährte sind Albert, ein englischer Bauernjunge, und Joey, sein Pferd. Im ersten Weltkrieg kommt die Familie in finanzielle Not und Joey muss an die britische Armee verkauft werden. Doch Albert kann seinen pferdigen besten Freund nicht vergessen. Als Albert alt genug ist, meldet er sich freiwillig, um Joey wiederzufinden. In der Zwischenzeit wechselt Joey allerdings von einem Besitzer zum nächsten und sogar die Fronten. Die Suche wird also schwerer als gedacht. Dieser Film vereint Action und eine strake Geschichte. Seichte Unterhaltung ist er jedoch nicht. Stelle schonmal die Taschentücher bereit.

Spirit – Der wilde Mustang

Spirit ist ein unglaublich süsser und witziger Zeichentrickfilm aus dem Jahr 2002. Der wilde Mustanghengst Spirit lebt mit seinen Artgenossen in der Weite und Wildnis Nordamerikas. Eines Tages wird er jedoch von Menschen gefangen genommen. Das lässt er sich nicht so leicht gefallen und setzt alles dran, wieder zu seiner Herde zu kommen. Erst als er den jungen Indianer „Little Creek“ und seine Stute „Rain“ kennenlernt, lernt er, dass manche Menschen auch Freunde sein können.

Übrigens: Dieses Jahr wurde der Zeichentrickfilm neu verfilmt und ist mindestens genauso sehenswert. Die Hauptrollen sind Lucky Prescott und natürlich der Mustang Spirit. Auch sie entwickeln eine unzertrennliche Freundschaft und erleben allerlei Abenteuer miteinander.

Hannahs Rennen

Hannahs Rennen ist perfekt für dich, wenn Du Westernreiten magst. Hannah ist ein richtiges Pferdemädchen und wächst auf einer Farm auf. Sie ist draussen, liebt ihre Pferde und hat ein unbeschwertes Leben. Bis ihr Vater stirbt. Er hinterlässt darüber hinaus unerwartet einen Haufen Schulden. Die Familie muss die Schulden innerhalb von 30 Tagen zurückzahlen, denn sonst verlieren sie ihr Zuhause und die Ranch. Zum Glück steht ein Reitturnier an, dessen Preisgeld die Ranch retten würde. Hannah beginnt zu trainieren, während wirklich jeder Pferdefan auf der Couch mitfiebert, ob sie es schaffen wird.

Hidalgo – 3000 Meilen zum Ruhm

Hidalgo hat eine starke Besetzung. Doch der 2004 erschienene Film überzeugt auch mit seiner Story – und das sogar Menschen ohne Pferdebezug. Der Film basiert auf der Biografie von Frank Hopkins und seinem Mustang „Hidalgo“ zum Ende des 19. Jahrhunderts. Frank Hopkins ist seit dem Wounded Knee Massaker alkoholabhängig und streift mit seiner Wild West Show durch Amerika. Dort wird er als der weltbeste Ausdauerreiter präsentiert und führt Kunststücke vor – allerdings vor lauter Trunkenheit sehr wackelig. Wegen dieses Rufes werden die beiden vom Scheich Riyadh bald zum berühmten 3000 Meilen Rennen durch Arabien eingeladen. Hopkins und sein Mustang müssen sich nun gegen edle Vollblüter und wohlhabende Scheichs durchsetzen. Auch einige hinterlistige Machenschaften und ein tragisches Treffen mit der Tochter des Scheichs kommen im Film vor und machen ihn so spannend.

Jappeloup – eine Legende

Jappeloup ist ein 2013 erschienener Film, der auf einer wahren Begebenheit beruht. Dieser Film sorgt garantiert für Gänsehaut-Momente. Der Springreiter Pierre Durand und sein Pferd „Jappeloup“ sind keine typischen Gewinner. Er ist gelernter Anwalt und sein Pferd klein und temperamentvoll. Trotzdem machen sie sich auf den Weg zum Erfolg und planen sogar, 1984 bei den olympischen Spielen anzutreten. Dort ereignet sich leider ein schwerer Unfall. Im Film sehen wir die Bemühungen, das gegenseitige Vertrauen wieder aufzubauen und das harte Training der beiden. Doch es zahlt sich aus: 1988 gehen die beiden als Team wieder an den Start der olympischen Spiele. Was sie dort wohl erleben werden?

Black Beauty (1994)

Diesen Film hast Du wahrscheinlich auf unserer Liste mit den schönsten Pferdefilmen vermutet. Zugegeben, Black Beauty ist kein Geheimtipp und DER Pferdefilm schlechthin. Wir können aber trotzdem nicht genug davon bekommen und finden, jeder Pferdefan sollte ihn (mindestens) einmal gesehen haben. Im Film geht es um den schwarzen Hengst namens „Black Beauty“. Beim Zusehen verfolgst Du seine ganze Lebensgeschichte und wirst sicher ein paar Tränen drücken. Der Film ist nämlich sehr berührend. Er basiert auf dem gleichnamigen Roman, mit dem 1877 auf die schlechte Situation der Arbeitspferde aufmerksam gemacht werden sollte. Also ein Film mit Hintergrund und nicht nur mit schönen Bildern. 2015 gab es eine Neuauflage, die ebenfalls sehenswert ist.

Jetzt bist Du dran: Was ist dein Lieblings-Pferdefilm? Konntest Du hier ein paar Inspirationen für deinen nächsten Filmabend finden?